"Kreativ in die Zukunft" ist Motto und Ziel der Kooperationsprojekte zwischen der Allgemeinen Berufsschule und der Jugendhilfe.
Sie sind - personell, inhaltlich und strukturell nach den Prinzipien des Bildungsganges Berufseingangsstufe/ Berufsfachschule (B/BFS) organisiert - Teil der Allgemeinen Berufsschule (ABS). Die Jugendhilfeanteile werden vom Zentrum für Schule und Beruf (zsb) unter Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (Kreisverband Bremen e.V.) realisiert. ABS und zsb planen, koordinieren und verantworten die Projekte und deren Wirksamkeit. Zielgruppe sind Jugendliche, die seit längerem der Schule fern bleiben. Durch ihre Haltung haben sie erhebliche schulische und aufgrund ihrer nicht einfachen Sozialisation soziale Nachholbedarfe. Die Angebote setzen niedrigschwellig an und verfolgen zunächst das grundlegende Ziel, die Jugendlichen zu einer Mitarbeit zu motivieren. Ziele der angestrebten Entwicklung sind:
* Akzeptieren einer regelmäßigen Tagesstruktur und Einstellen auf den neuen Lebensrhythmus;
* Entwicklung neuer Lernmotivation; (einfacher Hauptschulabschluss für einen zukünftigen Ausbildungsstart);
* Stärkung von Selbstvertrauen/Zuversicht und Annahme von Aufgaben und Herausforderungen;
* Reflexion geschlechtsspezifischer Rollenzuweisungen und Identifikation mit "positiven" Rollen;
* Aktivierung von Hilfen und Selbsthilfen zur Strukturierung und Bearbeitung des sozialen Hintergrundes;
* Erwerb von Sozialkompetenzen im Umgang mit Mitschüler/innen, Lehrer/innen u.a.;
* Erhöhung der Frustrationstoleranz und Vermeidung von Verdrängungsstrategien;
* handlungs-, anwendungs- und berufsorientierte Fähigkeiten und Fertigkeiten;
* Erarbeitung von Berufswahlentscheidungen;
* Vermittlung in schulische oder betriebliche Ausbildung, mindestens in Ausbildungsvorbereitung oder Erwerbstätigkeit.
Übergeordnete Ziele der Projekte sind die reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben unter Berücksichtigung der Widersprüchlichkeit weiblicher bzw. männlicher Lebensrealitäten. Jedes der Projekte ist auf acht Jugendliche gegrenzt.
